BIRD’S EYE – Konzept & Keyvisuals

Währendem sich unsere Zwergohreule (ZOE) langsam zu ihrer langen und beschwerlichen Reise in die Schweiz aufmacht, nehmen auch wir den nächsten Produktionsschritt in Angriff. In den letzten Wochen haben wir intensiv an unserem Denkgerüst gearbeitet, um so eine Story zu etablieren, welche die Hindernisse auf dem Weg unserer ZOE aufzeigen kann:

StoryStruktur

Am Bird’s Eye Day 3 selbst,  stellen wir dann der Klasse als erstes unser Grundkonzept für unseren Animationsfilm vor:

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Bei der Gestaltung der einzelnen Keyvisuals sind wir uns noch uneinig. Es bieten sich hier zwei verschiedene Design-Ansätze an:

Beim Design der Keyvisuals kommt also noch ziemlich viel Arbeit auf uns zu. Dafür haben wir bereits einen ersten Animationsprototypen erstellt. Der Grundgedanke hierbei ist, dass der Zuschauer der Zwergohreule während des ganzen Flugs in die Schweiz über die Schulter schauen und so die vielen Gefahren hautnah miterleben kann. Die Hindernisse klappen dabei nacheinander am Rand des Horizonts auf und stellen sich der ZOE in den Weg.

Was die Grundmechanik unseres Filmes angeht, haben wir also bereits ein wenig Vorarbeit leisten können. Wichtig ist dafür, dass wir uns endlich über das Design der Keyvisuals einig werden. Das und die Erarbeitung eines detaillierten Storyboards war so auch unser Tagesziel für den dritten Birds Eye Tag.

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Zwar sorgten die verschiedenen Inputs in der Gruppe wieder für ziemlich viel Diskussionsstoff, doch schlussendlich stand am Ende des Tages wirklich ein komplett durchdachtes Storyboard, welches uns nun eine Stütze für die nächsten Arbeitsschritte ist.

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Auch was das Design angeht konnten wir uns einigen und haben uns schlussendlich für den Silhouetten-Ansatz entschieden, da uns der einerseits aufgeräumter bzw. klarer daher kommt und uns andererseits mehr Spielraum beim Animieren lässt.Design3

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BIRD’S EYE – VISUELLE ANALYSE

Der Pin-Up steht bevor und wir müssen unsere Recherche über die Zwergohreule präsentieren. Die Erkenntnisse dieser Analyse war ein erster entscheidender Prozess, der uns in ein spannendes Themenfeld führte. Die Hürden, die ein solch kleinen Geschöpfs bewältigen muss, denn die Zwergohreule ist gerade 19cm gross, sind um einiges grösser.

Für unsere Präsentation entschieden wir uns nur für einige, zentrale Punkte des Otus Scops.

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Wir wollten einen Vogel, der in der Schweiz bedroht ist. Ein Vogel, der auf der sogenannten «Roten Liste» steht. Innerhalb unserer Staatsgrenzen ist der Vogel nur im Wallis und im Tessin auffindbar. Aber auch hier muss man gut nach dem kleinen Kauz suchen. Gerade mal zwischen 10-12 Paare wurden in der Schweiz registriert.

Präsentation_OtusScops-2

Das Erstaunliche daran ist, dass ein Zwergohreulen-Liebhaber nicht allzu weit fahren muss um die kleinste europäische Eule zu sehen. In Italien, Spanien, Frankreich etc. ist die Eule sehr gut vertreten und keines Falls auf der «Roten Liste».

Doch wie kommt dies? Was hält die Eule davon ab, sich in der Schweiz niederzulassen?

Präsentation_OtusScops-3

Durch die Klimaerwärmung ziehen die meisten Vögel bis Ende des 21. Jahrhundert 550km nordöstlich – so auch die Zwergohreule. Der Trend zeigt, dass auch in Zukunft Otus Scops die Schweiz meiden wird. Was auch immer die Eule davon abhält sich dem kleinen Staat zu nähern muss ein unüberwindbares Hindernis sein.

Unsere Vermutung: die Alpen. Vielleicht sind diese Mauern, die unser Land umgeben zu hoch für den Winzling.

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Nicht nur die Berge machen der Eule zu schaffen. Insekten sind die Haupternährungsquelle der Eule. Immer mehr Bauern versuchen sich die lästigen Viecher mit Insektiziden vom Hals zu halten.

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Mit einem Blick aus dem Weltall wird einem besonders bewusst, wie dunkel es wirklich in der Nacht wird. Die Lichtverschmutzung bewirkt in einigen Regionen massive Probleme für unsere fliegenden Freunde. Die Vögel orientieren sich an den Sternen, doch durch diese künstlichen Lichtquellen wird ihr Weg gestört. Den richtigen Weg zu finden endet für einige Vögel tödlich.

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Der letzte wichtige Punkt, der unsere Eule einzigartig macht ist, ihr Zugverhalten. Die Zwergohreule ist ein Langstreckenzieher. In den Wintermonaten zieht es den Otus Scops in die Sahara. Unter den Eulen ist sie mit diesem Verhalten alleine, denn keine Eule macht sich auf, in die warmen Regionen über den Winter.

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BIRD’S EYE – DAY I

«The reason birds can fly and we can’t is simply because they have perfect faith, for to have faith is to have wings.» – J.M. Barrie

Sind wir nicht alle irgendwie neidisch auf diese Tiere. Sie besitzen die Fähigkeit zu fliegen – Sie besitzen die Fähigkeit die Freiheit zu leben, die sich viele von uns träumen. Doch jede Art von Freiheit hat ihre Grenzen. Diesen Grenzen werden wir im Verlauf unseres Projektes wahrscheinlich mehrmals begegnen. Doch wer ist wir? Und was für ein Projekt?

Der Reihe nach: Im Modul Visualisieren dreht sich dieses Semester alles um diese gefiederten Exemplare. Die Vogelwarte Sempach realisiert zurzeit einen neuen Brutatlas 2013-2016. Damit eine möglichst breite Öffentlichkeit die Veränderungen im Leben der Vögel wahrnimmt, versuchen wir eine neu definierte Zielgruppe möglichst attraktiv anzusprechen.

Milo Ruder, Florian Schindler, Urs Rey und Christina Brun stellen sich einem ganz besonderen Vogel. Doch nicht der Vogel selbst hat den Weg in unsere Gruppe gefunden, sondern seine Umstände. Denn unser Vogel musste einigen Kriterien gerecht werden.

OTUS SCOPS auf Deutsch Zwergohreule entspricht unserem Kriterien Muster. Die kleinste Eule in Europa hat viele Hürden, die sie jeden Tag bewältigen muss. Ihrer Freiheit wurden einige Grenzen gesetzt. Diese Grenzen werden in einem ersten Schritt recherchiert, analysiert und ausgewertet.

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Filmanalyse 4 – Panzerkreuzer Potemkin

Panzerkreuzer Potemkin ist der letzte Film welchem ich mich dieses Semester widme. Der von Regisseur Sergej Eisenstein gedrehte Film aus dem Jahre 1925, funktionierte – ähnlich wie Casablanca für die Allierten – ursprünglich als Propagandafilm der russischen Revolution. 

Der zentrale Ansatz Eisensteins ist es dann auch, im Zuschauer, mittels der von ihm kreierten Attraktionsmontage, eine emotionale Reaktion hervorzurufen. Dabei zielt er ganz klar darauf ab, Mitgefühl und Sympathie für die auf Gleichheit basierenden Menschenmassen (Matrosen, Bevölkerung) zu wecken und gleichzeitig Hass bzw. Antipathie gegenüber den tyrannischen Aristokraten zu schüren. Die Handlung wird dabei so einfach wie möglich gehalten, um dem Publikum klar aufzuzeigen, mit welchen Protagonisten sie sympathisieren sollen und mit welchen nicht.

So teilt sich der ganze Film schlussendlich in 5 aufeinanderfolgende Akte:

Akt 1: Der Beginn

Die Handlung startet auf dem Panzerkreuzer Potemkin, wo die Matrosen  ein erstes mal aufmüpfig werden, als ihnen vergammeltes und mit Maden übersätes Fleisch serviert wird.

Die Handlung startet auf dem Panzerkreuzer Potemkin, wo die Matrosen ein erstes mal aufmüpfig werden, als ihnen vergammeltes und mit Maden übersätes Fleisch serviert wird.

Trotz der Proteste erklärt der Schiffsarzt das Fleisch für gut genug und der 1. Offizier befiehlt den Matrosen Ruhe zu geben.

Trotz der Proteste erklärt der Schiffsarzt das Fleisch für gut genug und der 1. Offizier befiehlt den Matrosen Ruhe zu geben.

Akt 2: Der Aufstand

Die Matrosen weigern sich die Suppe mit dem verdorbenen Fleisch zu essen. Daraufhin beschliesst der Kapität ein Exempel zu statuieren und einige der Matrosen zu erschiessen. Nachdem sich die Wache jedoch weigert ihre Kollegen zu erschiessen und sich mit den Matrosen soladisiert, kommt es zur Meuterei.

Die Matrosen weigern sich die Suppe mit dem verdorbenen Fleisch zu essen. Daraufhin beschliesst der Kapität ein Exempel zu statuieren und einige der Matrosen zu erschiessen. Nachdem sich die Wache jedoch weigert ihre Kollegen zu erschiessen und sich mit den Matrosen soladisiert, kommt es zur Meuterei.

Die Matrosen schaffen es das Schiff zu übernehmen, verlieren dabei jedoch ihren Anführer Wakulintschuk.

Die Matrosen schaffen es das Schiff zu übernehmen, verlieren dabei jedoch ihren Anführer Wakulintschuk.

Akt 3: Trauer

Wakulintschuks Leiche wird in Odessa, der nächsten Stadt, in einem Zelt auf der Hafenmole aufgebahrt

Wakulintschuks Leiche wird in Odessa, der nächsten Stadt, in einem Zelt auf der Hafenmole aufgebahrt

Die Bewohner der Stadt strömen zum Hafen und trauern um den gefallenen Märtyrer.

Die Bewohner der Stadt strömen zum Hafen und trauern um den gefallenen Märtyrer.

Die Gemüter erhitzen sich und die Bevölkerung beschliesst sich gegen die Obrigkeit der Zaren aufzulehnen.

Die Gemüter erhitzen sich und die Bevölkerung beschliesst sich gegen die Obrigkeit der Zaren aufzulehnen.

Die rote Flagge, das Symbol der Revolution wird auf dem Panzerkreuzer gehiesst. Dies ist das einzige farbige Element, des Films.

Die rote Flagge, das Symbol der Revolution wird auf dem Panzerkreuzer gehiesst. Dies ist das einzige farbige Element, des Films.

Akt 4: Die Hafentreppe von Odessa

Die zaristische Armee beginnt, auf die auf der Treppe versammelte Menschenmenge zu schießen. Es bricht Panik aus, und die Menschen beginnen zu fliehen.

Die zaristische Armee beginnt, auf die auf der Treppe versammelte Menschenmenge zu schießen. Es bricht Panik aus, und die Menschen beginnen zu fliehen.

Nicht mal vor der bittenden Mutter mit ihrem toten Kind machen die Soldaten halt.

Nicht mal vor der bittenden Mutter mit ihrem toten Kind machen die Soldaten halt.

Die Potemkin eilt der Bevölkerung zur Hilfe und beschiesst die Soldaten, sowie die Zarenpaläste in Odessa.

Die Potemkin eilt der Bevölkerung zur Hilfe und beschiesst die Soldaten, sowie die Zarenpaläste in Odessa.

Akt 5: Die Begegnung mit der Flotte

Doch da ist bereits ein Admiralsgeschwader gegen sie unterwegs ist, und so beschliessen die Matrosen, diesem entgegenzufahren. Beim Aufeinandertreffen der Schiffe kommt es zur Verbrüderung zwischen den Matrosen der Potemkin und denen des Admiralsgeschwaders, und die Potemkin kann in offene Gewässer fahren.

Doch da ist bereits ein Admiralsgeschwader gegen sie unterwegs ist, und so beschliessen die Matrosen, diesem entgegenzufahren. Beim Aufeinandertreffen der Schiffe kommt es zur Verbrüderung zwischen den Matrosen der Potemkin und denen des Admiralsgeschwaders, und die Potemkin kann in offene Gewässer fahren.

Filmanalyse 3 – Requiem

Requiem aus dem Jahre 2006 ist ein Film von Hans-Christian Schmid, welcher auf das Leben der Anneliese Michel zu Beginn der 1970er Jahre abspielt, deren Tod mit dem an ihr verübten Exorzismus in Verbindung gebracht wird.

Der Film ist deshalb so interessant, da er sich lange Zeit eher wie eine gut gefilmte Reportage anfühlt. Dies liegt an der speziellen Kameraführung, welche sich für einen Spielfilm ungewöhnlich oft an die Handlung anpasst bzw. ihr nachfolgt. Dies gibt dem Film eine nüchterne, überzeugende Betrachtungsweise, welche vor allem in den gezeigten epileptischen Anfällen zum Tragen kommt. Die Filmemacher verzichten dabei  nämlich fast gänzlich auf jegliche Effekthascherei, indem sie einfach ‘draufhalten’. Dies führt aber gerade deswegen dazu, dass der Zuschauer eher mit der Protagonistin mitfühlt, da sich die Geschichte dadurch so ‘real’ und greifbar anfühlt:

Der Film beginnt mit Michaela welche auf ihrem Rad über einen Waldweg nach Hause radelt. Die Exposition ist klar, die Hauptprotagonistin lebt auf dem Land. Die entsättigten Farben geben dem Film den typisch konservativen Look und zusammen mit den altmodischen Kleidern geben sie dem Zuschauer schnell zu verstehen, in welcher Zeit sich die Geschichte abspielt.

Der Film beginnt mit Michaela welche auf ihrem Rad über einen Waldweg nach Hause radelt. Die Exposition ist klar, die Hauptprotagonistin lebt auf dem Land. Die entsätigten Farben geben dem Film den typisch konservativen Look und zusammen mit den altmodischen Kleidern geben sie dem Zuschauer schnell zu verstehen, in welcher Zeit sich die Geschichte abspielt.

Zu Hause angekommen erhält Michaela per Post die erfreuliche Nachricht, dass sie an der Thüringer Uni studieren darf. Die Mutter ist darüber nicht erfreut, Michaela erhält jedoch Rückendeckung von ihrem Vater, der für sie bereits ein Zimmer in Thüringen gefunden hat.

Zu Hause angekommen erhält Michaela per Post die erfreuliche Nachricht, dass sie an der Thüringer Uni studieren darf. Die Mutter ist darüber nicht erfreut, Michaela erhält jedoch Rückendeckung von ihrem Vater, der für sie bereits ein Zimmer in Thüringen gefunden hat.

Der Studienalltag nimmt seinen Lauf. Nach anfänglichen Integrationsschwierigkeiten als gläubig erzogenes 'Landei' in der grossen Stadt, schliesst sie bald Freundschaften mit ihren Kommilitonen.

Der Studienalltag nimmt seinen Lauf. Nach anfänglichen Integrationsschwierigkeiten als gläubig erzogenes ‘Landei’ in der grossen Stadt, schliesst sie bald Freundschaften mit ihren Kommilitonen.

Das Erste mal erfährt sie wahre Freiheit und lässt sich in der Disco zu Deep Purple's Anthem gehen. Dies sind die einzigen Szenen des ganzen Films, welche in den satten Farben der Discobeleuchtung erstrahlen.

Das Erste mal erfährt sie wahre Freiheit und lässt sich in der Disco zu Deep Purple’s Anthem gehen. Dies sind die einzigen Szenen des ganzen Films, welche in den satten Farben der Discobeleuchtung erstrahlen.

Der Glaube ist Michaela jedoch nach wie vor extrem wichtig. Inbrünstig betet sie zur Heiligen Katherina von Biasca, damit diese ihr Kraft gibt. Denn Michaela leidet unter einem sehr schmerzhaftem Handicap..

Der Glaube ist Michaela jedoch nach wie vor extrem wichtig. Inbrünstig betet sie zur Heiligen Katherina von Biasca, damit diese ihr Kraft gibt. Denn Michaela leidet unter einem sehr schmerzhaftem Handicap..

Immer wieder wird sie von eptileptischen Anfällen heimgesucht, welche ihr den Studienalltag zur Hölle machen und ihren Glauben an Gott ins schwanken bringen.

Immer wieder wird sie von eptileptischen Anfällen heimgesucht, welche ihr den Studienalltag zur Hölle machen und ihren Glauben an Gott ins schwanken bringen.

Nach zahlreichen erfolglosen Besuchen beim Arzt sucht sie ihr Heil bei ihrem alten Dorfpfarrer, welcher sie an einen befreundeten Seelsorger verweist. Dieser versucht sie davon zu überzeugen, dass sie nur fest genug glauben muss, damit die Anfälle aufhören.

Nach zahlreichen erfolglosen Besuchen beim Arzt sucht sie ihr Heil bei ihrem alten Dorfpfarrer, welcher sie an einen befreundeten Seelsorger verweist. Dieser versucht sie davon zu überzeugen, dass sie nur fest genug glauben muss, damit die Anfälle aufhören.

Trotz oder gerade wegen des angestrengten Glaubens verschlechtert sich Michaela's Zustand immer mehr. Es kommt sogar soweit, dass sie Anfälle bekommt, wenn sie nur die Hand nach dem Kruzifig ausstreckt. Ihre Anfälle gipfeln vorerst in einem Zusammenbruch im Haus der Eltern.

Trotz oder gerade wegen des angestrengten Glaubens verschlechtert sich Michaela’s Zustand immer mehr. Es kommt sogar soweit, dass sie Anfälle bekommt, wenn sie nur die Hand nach dem Kruzifiz ausstreckt. Ihre Anfälle gipfeln vorerst in einem Zusammenbruch im Haus der Eltern.

Die konservativen Eltern, welche nur wenig von klinischen Massnahmen halten, wenden sich wieder an den Dorfpfarrer und seinen Seelsorger. Diese sind davon überzeugt, dass Michaela von bösen Dämonen heimgesucht wird. Als letzten Ausweg sehen sie nur die Methode eines langwierigen und für Michaela schmerzhaften Exorzismus..

Die konservativen Eltern, welche nur wenig von klinischen Massnahmen halten, wenden sich wieder an den Dorfpfarrer und seinen Seelsorger. Diese sind davon überzeugt, dass Michaela von bösen Dämonen heimgesucht wird. Als letzten Ausweg sehen sie nur die Methode eines langwierigen und für Michaela schmerzhaften Exorzismus..

Die letzte Einstellung des Films zeigt Michaela wie sie sichtlich mitgenommen und abgemagert von den Exorzismen im Auto übers Land gefahren wird. Der Film schliesst mit dem Statement, dass Michaela geschwächt durch unzählige erfolglosen Exorzismen verstorben ist.

Die letzte Einstellung des Films zeigt Michaela wie sie sichtlich mitgenommen und abgemagert von den Exorzismen im Auto übers Land gefahren wird. Der Film schliesst mit dem Statement, dass Michaela geschwächt durch unzählige erfolglosen Exorzismen verstorben ist.

Filmanalyse 2 – Casablanca

Der zweite Film unserer Analysen ist gleichzeitig der wohl berühmteste der Reihe. 1942 feierte «Casablanca»  im New Yorker Hollywood Theatre seine Premiere, nur wenige Tage nachdem die marokkanische Stadt Casablanca im zweiten Weltkrieg von den Alliierten Streitmächten befreit worden war.

Bis heute gilt Casablanca als einer der wichtigsten Filme der Filmgeschichte und gehört auch heute noch in den Vereinigten Staaten zu einem der meistpubliziertesten Streifen aller Zeiten. Als Erklärung für den Erfolg formulierte Murray Burnett, der Autor der Theatervorlage, treffend, Casablanca sei: «true yesterday, true today, true tomorrow».

Also einen Film dessen Popularität nach wie vor ungebrochen ist, für uns Multimediastudenten aber vor allem auch deshalb interessant, weil es wahrscheinlich keinen anderen (Schwarz-Weiss) Film gibt, welcher es so hervorragend schafft, seine Darsteller ins Beste Licht zu rücken und dem Film damit auf seine ganz eigene Weise ‘Farbe’ verleiht:

Während des zweiten Weltkrieges ist die Südwestroute über Casablanca für Viele der einzige Fluchtweg vor den Schrecken des Krieges

Während des zweiten Weltkrieges ist die Südwestroute über Casablanca für Viele der einzige Fluchtweg vor den Schrecken des Krieges

Wer es bis Casablanca geschafft hat, ist aber noch lange nicht am Ziel. Ausreisen kann nur wer über ein gültiges Ausreisevisum nach Amerika verfügt. Dem Rest bleibt nichts anderes übrig als wehmütig den startenden Flugzeugen hinterherzuschauen..

Wer es bis Casablanca geschafft hat, ist aber noch lange nicht am Ziel. Ausreisen kann nur wer über ein gültiges Ausreisevisum nach Amerika verfügt. Dem Rest bleibt nichts anderes übrig als wehmütig den startenden Flugzeugen hinterherzuschauen..

Um sich die endlos scheinende Wartezeit in Casablanca zu vertreiben, treffen sich die Schönen und Reichen in Rick's Cafe Americain.

Um sich die endlos scheinende Wartezeit in Casablanca zu vertreiben, treffen sich die Schönen und Reichen in Rick’s Cafe Americain.

Um an die begehrten Transit-Visa zu gelangen, gehen manche sogar über Leichen.. Aus Angst vor der Polizei vertraut deshalb der Italiener Ungarte seine gestohlenen Visa dem Cafe-Besitzer Rick an. Nützen tut ihm das wenig, den kurz darauf wird er dennoch von der Polizei in gefangen genommen und  getötet.

Um an die begehrten Transit-Visa zu gelangen, gehen manche sogar über Leichen.. Aus Angst vor der Polizei vertraut deshalb der Italiener Ungarte seine gestohlenen Visa dem Cafe-Besitzer Rick an. Nützen tut ihm das wenig, den kurz darauf wird er dennoch von der Polizei in gefangen genommen und getötet.

Vom Polizeichef Renault erfährt Rick, dass der berühmte tschechische Widerstandskämpfer Viktor László nach Casablanca geflohen ist. An seiner Seite  seine Frau Ilsa, welche gleichzeitig eine ehemalige Geliebte von Rick ist. In Erinnerungen schwelgend bittet Ilsa Sam, Rick's treuen Pianist, ihr ehemaliges gemeinsames Lied "As Time Goes By" zu spielen.

Vom Polizeichef Renault erfährt Rick, dass der berühmte tschechische Widerstandskämpfer Viktor László nach Casablanca geflohen ist. An seiner Seite seine Frau Ilsa, welche gleichzeitig eine ehemalige Geliebte von Rick ist. In Erinnerungen schwelgend bittet Ilsa Sam, Rick’s treuen Pianist, ihr ehemaliges gemeinsames Lied «As Time Goes By» zu spielen.

Rick gibt sich in der Nacht die kannte und erinnert sich frustriert an seine Liebschaft mit Ilsa zurück.

Rick gibt sich in der Nacht die Kante und erinnert sich wehmütig an seine Liebschaft mit Ilsa zurück.

In Paris erlebten die Beiden ein Jahr voller Leidenschaft und Liebe, bevor sie vor den einfallenden Nazis fliehen müssen. Rick wird jedoch von Ilsa kurz vor deren Flucht aus Paris abprupt verlassen, was dieser bis heute nicht verstehen kann.

In Paris erlebten die Beiden ein Jahr voller Leidenschaft und Liebe, bevor sie vor den einfallenden Nazis fliehen müssen. Rick wird jedoch von Ilsa kurz vor deren Flucht aus Paris abprupt verlassen, was dieser bis heute nicht verstehen kann.

 

Zurück in der Gegenwart motiviert László die Musiker von Rick's Cafe die Marseillaise zu Spielen, um damit die verhassten Hymnen der Nazis zu übertönen.

Zurück in der Gegenwart motiviert László die Musiker von Rick’s Cafe die «Marseillaise» zu Spielen, um damit die verhassten Hymnen der Nazis zu übertönen. Eine Szene mit echtem Gänsehautfeeling.

Die Geschichte spitzt sich zu, als Rick in einem grossen Täuschungsmanöver Ilsa und ihrem Mann zur Flucht vor den Nazis verhilft. Seine Gefühle für Ilsa bringt er am Flughafen ein letztes mal zum Ausdruck: «Ich seh Dir in die Augen Kleines..»

Die Geschichte spitzt sich zu, als Rick in einem grossen Täuschungsmanöver Ilsa und ihrem Mann zur Flucht vor den Nazis verhilft. Seine Gefühle für Ilsa bringt er am Flughafen ein letztes mal zum Ausdruck: «Ich seh Dir in die Augen Kleines..»

Der Film endet damit, dass Rick und der französische Polizeichef Renault, sein langjähriger Rivale, gemeinsam im Nebel verschwinden. Mit einem der berühmtesten Zitate der Filmgeschichte beschliesst Rick dieses Ereignis: «Louis, ich glaube, dies ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft.»

Der Film endet damit, dass Rick und der französische Polizeichef Renault, sein langjähriger Rivale, gemeinsam im Nebel verschwinden. Mit einem der berühmtesten Zitate der Filmgeschichte beschliesst Rick dieses Ereignis: «Louis, ich glaube, dies ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft.»

Filmanalyse 1 – Das Fenster zum Hof

Das Modul Visualisieren sieht für dieses Semester das Analysieren verschiedener elementarer Filme der Filmgeschichte vor. Den Anfang macht ein richtiger Klassiker des Spannungskinos: Alfred Hitchock’s “Das Fenster zum Hof” (Originaltitel: Rear Window) aus dem Jahr 1954.

Die Eingangssequenz von Hitchcock's Rear Window zeigt den Blick aus einem Fenster raus zum Innenhof einer Amerikanischen Blocksiedlung.

Die Eingangssequenz von Hitchcock’s Rear Window zeigt den Blick aus einem Fenster raus zum Innenhof einer Amerikanischen Blocksiedlung.

Der zuweilen komödische Triller lehrt uns die Grundprinzipien der Dramaturgie und des Spannungsaufbaus, da er diese in seinem einfachen und linearen Aufbau schlussendlich perfekt umsetzt. Trotzdem ist der Film in seiner Tiefe komplexer, als es auf den ersten Blick scheint. Hitchcock behandelt hier, in einer für ihn typischen Art, verschiedene Formen menschlicher Beziehungen mit all ihren Höhen und Tiefen.

Spannend ist vor allem zu beobachten, wie sich die Beziehung des Hauptdarstellers Jeff und seiner Freundin Lisa in den verschiedenen kleinen Nebenschauplätzen der Nachbarn widerspiegelt. Jeff weiss nicht ob er mit Lisa eine feste Bindung eingehen soll oder nicht. Mit diesem Hintergrund bekommt die an sich einfach zu verfolgende Handlung eine zusätzliche psychologische Ebene.:

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Jeff ist Fotograf einer renommierten Zeitschrift, ist jedoch aufgrund eines Arbeitsunfalls bis auf weiteres an seinen Rollstuhl gefesselt.

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Aus Langeweile beginnt er damit, heimlich seine Nachbarn zu beobachten und erhält so tiefe Einblicke in deren privates Leben.

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Er wird stutzig als er das gegenüber wohnende Ehepaar beobachtet. Die Frau scheint krank im Bett zu liegen, was sie jedoch nicht daran hindert mit ihrem Mann Thorwald aneinander zu geraten.

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Abends bekommt Jeff Besuch von seiner bildhübschen Freundin Lisa, welche von seinem voyeuristischen Treiben gar nichts hält und ihn dazu bewegen will, damit aufzuhören.

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Als Jeff in der Nacht aufwacht, wird er Zeuge davon wie sich der Herr Nachbar klammheimlich aus der Wohnung stiehlt und in der Dunkelheit verschwindet.

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Jeff, der jetzt erst recht misstrauisch geworden ist, holt seine Kamera samt Teleobjektiv hervor und wartet bis Thorwald wieder nach Hause kommt.

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Er sieht wie der Nachbar ein grosses Fleischermesser aus seinem Koffer hervorholt und es mitten in der Nacht zu waschen beginnt. Als er am nächsten Tag erkennt, dass die Ehefrau nicht mehr in ihrem Bett liegt, erhärtet sich in ihm der Verdacht, dass der Nachbar seine Frau umgebracht hat.

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Zusammen mit seiner Freundin Lisa, versucht er nun Beweise für seinen Verdacht zu sammeln. Lisa, die mittlerweile auch an einen Mordfall glaubt, stiehlt sich Nachts in die Wohnung des Nachbars, um nach Indizien zu suchen. Die Situation eskaliert, als der Nachbar unerwartet früh wieder zurückkehrt.

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Die Geschichte erreicht ihren Höhepunkt darin, dass Thorwald letzten Endes herausfindet, dass Jeff ihn die ganze Zeit bespitzelt hat und ihn nun persönlich in dessen Wohnung damit konfrontiert.

Lightopia: Blogpost #4 – Extended Art

Um das Projekt abzuschliessen müssen noch einige Medien mehr entworfen werden. Dazu gehörten neu eine erweiterte Webseite. Ein Video mit Intro, Outro und Bauchbinde. Der Flyer wurde ebenfalls überarbeitet, sowie das F4-Plakat und das Inserat.

Für die Ausarbeitung unserer Variante haben wir uns entschieden, eine Goldgelbe Farbe passend zum Keyvisuals als Keycolor zu verwenden .

Bauchbinde Video

Bauchbinde Video

Lightopia Web

Lightopia Web

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Selbststudium 6: Gesichter seitlich (Promi-Ratespiel)

Ein kleines Promi-Ratespiel:

Um wen handelt es sich bei den folgenden Personen? Kleiner Tipp – Die oberen 2 sind Fussballer und die unteren 2 Personen aus Filmen.

gesichterSeitlich

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Lightopia: Blogpost #3 – Zwischenpräsentation

Das Feedback der Fachperson war mehrheitlich positiv. Die Objekte sollten etwas zentrierter gestaltet werden und einige Texte und Logos sollten etwas kleiner sein. Grundsätzlich waren jedoch alle Entwürfe zur Weiterbearbeitung geeignet. Wir als Gruppe entschieden schlussendlich, dass wir mit dem  Zitrus-Entwurf weiter fahren würden.

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